Sunah Choi, Gestell, Fenster, 2018, Museum Nikolaikirche, Berlin (Foto: Uwe Walter)
Die koreanische und in Berlin lebende Künstlerin Sunah Choi erhielt den Hannah-Höch-Förderpreis 2018. In der Nikolaikirche war aus diesem Anlass ihre zweifache Installation, genannt „Fenster“ und „Gestell“ zu sehen. 2020 hat Natascha Sadr Haghighian den Förderpreis erhalten.
Jetzt hat die Berliner Kulturverwaltung den Hannah-Höch-Förderpreis 2022 in den Bereichen Zeichnung, Druckgrafik und Collage mit einem besonderen Fokus auf Sprache/Schrift ausgelobt. Der Förderpreis ist mit insgesamt 38.000 Euro dotiert. Er umfasst ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro sowie 28.000 Euro für die Katalogproduktion und die Projektpräsentation / Ausstellung.
Die Ausschreibung endet am 14. Oktober 2021, 18 Uhr.
Der Hannah-Höch-Förderpreis wird im Abstand von zwei Jahren gemeinsam mit dem Hannah-Höch-Preis verliehen. Die Förderung ist für die Produktion eines Übersichtskatalogs sowie einer Projektpräsentation in einer anerkannten Kultureinrichtung des Landes Berlin vorgesehen. In 2022 findet die Präsentation im Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin statt.
Mit der Vergabe des Förderpreises soll eine mid-career-Künstlerin mittels einer Katalogförderung unterstützt werden, es sollte daher noch kein eigener Werkkatalog/Übersichtskatalog produziert worden sein.
Bewerberinnen müssen über umfangreiche und überregionale Ausstellungspraxis in anerkannten Institutionen des Kulturbereichs verfügen und sollten bereits durch Stipendien, Preise o. ä. für ihre Arbeit ausgezeichnet worden sein. Antragsberechtigt sind professionell arbeitende Bildende Künstlerinnen sowie fest gefügte Künstlerinnengruppen (ausschließliche künstlerische Zusammenarbeit), die bereits durch hervorragende Leistungen auf sich aufmerksam gemacht haben, ihren ersten Wohnsitz in Berlin haben und nicht mehr an einer Hochschule immatrikuliert sind.
Online-Formular + Informationsblatt zur Ausschreibung: fms.verwalt-berlin.de
Berlin Daily 12.12.2025
Lecture-Performance: Hung Tongue by Slavs & Tatars
18 Uhr: Es werden Voice-Over-Übersetzungen erforscht und was sie uns über die Performativität von Sprache erzählen können. S?NEMA TRANSTOPIA Lindower str. 20/22, Haus C | 13347 Berlin




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