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Berlin Daily 20.06.2024
Gespräch

19 Uhr: u.a. mit Nina Dvorak, Stefan Grieger, Norman Harzer Grieger Harzer Dvorak. Mod.: Sebastian Feldhusen im Rahmen der Ausstellung: "Grieger Harzer Dvorak. Lustgarten". Architektur Galerie Berlin | Karl-Marx-Allee 96 10243 Berlin

Standort des Werkbundarchivs – Museum der Dinge doch nicht gesichert ?

von chk (14.11.2023)
vorher Abb. Standort des Werkbundarchivs – Museum der Dinge doch nicht gesichert ?

© aff-architekten

LOST IN TRANSITION? lautete die Überschrift einer Mitteilung, die das Werkbundarchiv – Museum der Dinge gestern veröffentlicht hat.
Zur Zeit befindet sich das Museum im Umzugsmodus. Zielort ist die Leipziger Straße 54 in Berlin-Mitte. Dort werden die Räume der landeseigenen Immobiliengesellschaft WBM als Interimsstandort hergerichtet, um die ca. 15.000 Objekte, das Archiv des Deutschen Werkbunds mit über 45.000 Dokumenten und die Bibliothek zwischenzulagern. Eine Neueröffnung wird für 2024 angestrebt.
Der endgültige Standort des Museums ist jedoch einer von zwei geplanten Pavillon an der Karl-Marx-Allee. In den zweiten sollte die neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) einziehen.

Jetzt erreichte das Museum die Nachricht, dass in den aktuellen Haushaltsverhandlungen die Mittel für die zwei geplanten Pavillon-Bauten an der Karl-Marx-Allee gestrichen wurden. Der gesicherte Standort scheint passé - sowohl für das Werkbundarchiv – Museum der Dinge als auch für die neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK).

"Eine Streichung der Mittel für ein eigenes Gebäude würde dem Museum die Aussicht auf eine gesicherte Zukunft nehmen.", erklärt das Museum. "Der Trägerverein des Museums, der Werkbundarchiv e.V., und das Team des Museums sind nun in großer Sorge, dass mit dem Umzug an die Leipziger Straße die Verstetigung eines Provisoriums droht und das Haus sein Potential nicht wie geplant voll entfalten kann.", heißt es weiter.

Seit den 1970er Jahren stellt das Museum der Dinge einen Teil seiner umfangreichen Sammlung zur Design- und Alltagskultur des 20. und 21. Jahrhunderts aus, und seit 2007 war es in der Kreuzberger Oranienstraße beheimatet. Dann wurde dem Museum - wie auch der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst und der buchhandlung Kisch & Co durch den Verkauf der Gebäude in der Oranienstraße gekündigt.

Übrigens erfolgte die Streichung der Mittel - wie das Museum mitteilte - nach einem mehrjährigen Planungsverfahren, unter Beteiligung der Kulturverwaltung des Landes, des Bezirks Mitte und einem Architekturbüro, ohne eine Begründung. Das heißt, in die Planung ist bereits Geld und Energie geflossen.

Auch der Rat für die Künste fordert die Abgeordneten des Hauptausschusses in einer Stellungnahme auf, die Mittel für die Pavillon-Bauten in der Karl-Marx- Allee frei zu geben.

Werkbundarchiv – Museum der Dinge
+49 (0)30 / 92 10 63 -11
www.museumderdinge.de

Das Museum ist vom 6.11.2023 bis 22.5.2024 wegen Umzugs geschlossen.

chk

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