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Japanische Tiergeister treffen im Museum Schloss Mitsuko auf den Klang des Lichts

von (26.06.2024)


Japanische Tiergeister treffen im Museum Schloss Mitsuko auf den Klang des Lichts

Rainer Fest, o.T., Mischtechnik, undatiert; © Rainer Fest

Das Museum für Japan und zeitgenössische Kunst zeigt in der Ausstellung „Yokai“ 妖怪 ab dem 29. Juni Werke von 16 Künstler*innen aus aller Welt, die sich mit Tiergeistern und Wesen der japanischen Mythologie befassen. Am selben Tag findet die Vernissage der Ausstellung „Der farbige Klang des Lichts“ mit Arbeiten von Gisela Krohn statt.

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Rubica von Streng, Call It Wachtel, Öl auf Leinwand, 2020; © Rubica von Streng

Mit zwei Ausstellungen startet das Museum Schloss Mitsuko in Thürkow-Todendorf in den Sommer. Mythisch, bisweilen gespenstisch geht es in der Gruppenschau „Yokai“ 妖怪 zu. „In der Kultur- und Kunstgeschichte Japans gibt es viele Vorstellungen und Verarbeitungen zu diesem faszinierenden Thema“, sagt Kurator Ralph Tepel. „Mal erscheinen Yokai in Tiergestalt, mal in Menschengestalt; auch als Mischwesen und Gestaltwandler tauchen sie in traditionellen japanischen Kunstwerken auf.“ Und zwar in schier unglaublicher Vielfalt: „Im Shintoismus, der in Japan vorherrschenden Glaubensrichtung, hat alles seinen Geist“, so Tepel. „Ob Baum, Stein, Tier, Mensch, Berg, Fluss oder Meer – allen Dingen und Lebewesen wohnt ein mystischer Zauber inne.“

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Ralph Tepel, Yokai, Mischtechnik, 2010; © Ralph Tepel

Angesichts von rund acht Millionen Geistern, die im Shintoismus bekannt sind, verwundert es nicht, dass es in der hochkarätigen Gruppenschau viel Neues, für hiesige Augen oft Ungewohntes zu entdecken gibt. Tepel hat 15 Künstlerinnen und Künstler aus diversen Ländern ins Museum nach Thürkow-Todendorf eingeladen. Sie haben das Thema auf ganz unterschiedliche Weise und in verschiedenen Medien bearbeitet. Mit dabei sind außer ihm selbst: Monika Bertermann, Maks Dannecker, Rainer Fest, Adrienne Györgyi, Peter Hecht, Takwe Kaenders, Atsuko Kato, Kunihiko Kato, Bernd Kommnick, Henri Radeloff, Lorenz Radeloff, Mitsuko, Klaus Völker, Kathrin von Eye und Rubica von Streng.

Zeitgleich findet im Museum die Vernissage von Gisela Krohns Soloschau „Der farbige Klang des Lichts“ statt, die dem Kunsterlebnis einen weiteren Aspekt japanischer Naturbegegnung hinzufügt: Komorebi – Licht, das durch Blätter fällt. „In diesen Werken dominiert ein flirrender Lichteindruck, der zunächst an Fotografien denken lässt und mitunter zu Vergleichen mit einem Teil des Oeuvres von David Hockney anregt“, sagt Ralph Tepel. „Doch Krohns Bilder sind absolut eigenständig und speisen sich aus der Freude am Sein und an der Natur.“

Yokai, Gruppenausstellung, 29.6.–4.8.2024
Gisela Krohn: Der farbige Klang des Lichts, Einzelausstellung, 29.6.–1.9.2024
Beide Eröffnungen am 29.6.2024, ab 14 Uhr

Weitere Informationen finden Sie unter:
schloss-mitsuko.org

Schloss Mitsuko
Kastanienallee 21
17168 Thürkow, Ortsteil Todendorf

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Museum Schloss Mitsuko feiert „Wege zur Schlichtheit“
Das Museum für Japan und zeitgenössische Kunst zeigt ab 11. Mai die 20. Ausgabe der Ausstellungsreihe „Wege zur Schlichtheit“. Dieses Jahr sind unter dem Motto „無 (Mu) – Das unbedingte Nichts“ Werke von 40 Künstler*innen zu sehen. (Sponsored Content)

Ins Verhältnis gesetzt
Gastbeitrag: Ein Interview von Frank Lassak mit Maks Dannecker und Ralph Tepel zu ihrer Ausstellung "Special X Polarity" im Museum Schloss Mitsuko in Thürkow-Todendorf.

Alles auf und aus Papier
Ralph Tepel, Direktor des Museums Schloss Mitsuko, stellt die Highlights der aktuellen Ausstellung „paper works“ vor – und erläutert, warum das Museum ausgerechnet an einem so entlegenen Ort zu finden ist. Interview: Frank Lassak.

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