Während Dr. Heinz Stahlhut bereits seit März 08 die Nachfolge von Dr. Ursula Prinz als Sammlungsleiter für den Bereich Bildende Kunst angetreten hat, wird es in der Berlinischen Galerie ab Juli außerdem einen neuen Stellvertreter des Direktors, der gleichzeitig Projekt- und Programmkoordinator ist, geben: Dr. Thomas Köhler

Zuletzt leitete Köhler (seit 1998) die Abteilung Kommunikation und Visuelle Bildung im Kunstmuseum Wolfsburg, dem er 2005 als Interimsdirektor vorstand. Zu seinen betreuten Ausstellungen dort gehören u.a. "Araki, Miyamoto, Hiroschi Sugimoto: Japanische Fotografie der Gegenwart" sowie "Lee Miller: Fotografien".
Köhler hat Kunstgeschichte, klassische Archäologie und Romanistik studiert. Er war u.a. wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum für Moderne Kunst / Frankfurt im Bereich der Film & Video Sammlung, bevor er 1996 als curator in residence an das Whitney Museum of American Art nach New York ging. Während der documenta X 1997 organisierte er das Programm 100 Tage - 100 Gäste. Seit 1998 ist er Lehrbeauftragter an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig sowie an der Universität Hildesheim.

art-in-berlin führte anlässlich der "Araki, Miyamoto, Sugimoto: Japanische Fotografie der Gegenwart" ein Videointerview mit Thomas Köhler,

Stahlhut hat Kunstgeschichte, Geschichte und Klassischen Archäologie studiert. Vor seinem Amtsantritt in der Berlinischen Galerie war er in Berlin und Basel an der Fondation Beyeler und zuletzt als Kurator am Museum Tinguely Basel tätig. Betreut hat er u. Ausstellungen "Edgard Varèse - Komponist, Klangforscher, Visionär" (2006), "Situationistische Internationale" (2007) oder "Kunstmaschinen/Maschinenkunst" (2008) betreut hat.