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Kulturstiftung des Bundes fördert 7 neue Projekte in Berlin

von chk (05.12.2015)
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7 neue Projekte in Berlin erhalten insgesamt rund 858.000 Euro von der Kulturstiftung des Bundes.

- Das Maxim Gorki Theater erhält 188.000 Euro für „Mindj Panther – Roma Armee Fraktion“ ein Projekt, das sich mit diesen rassistischen Ressentiments befasst. Das Stück entsteht unter der Regie der israelischen Regisseurin Yael Ronen und versteht sich gleichermaßen als Manifest, Theaterstück und Selbstermächtigung.

- Das Haus am Waldsee erhält 139.000 Euro für das Ausstellungsprojekt, inkl. künstlerische, wissenschaftliche und schriftstellerische Recherche, über das Schicksal des Gemäldes „Der Turm der blauen Pferde“ als eine Vorahnung vom Ersten Weltkrieg Franz Marc

- Das interkulturelles Musikprojekt „Rajasthan“ der Marc Sinan Company, der Dresdner Sinfoniker sowie einer Reihe weiterer internationaler Künstler/innen, Ensembles und Kultureinrichtungen wird mit 178.000 Euro gefördert.

- Mit 96.000 Euro wird das Tanzprojekt „Khaos“ des französischen Choreografen Laurent Chétouane unterstützt, das der Frage nachgeht: Wie müsste eine Tanztechnik beschaffen sein, die den Tänzer von jeder Form befreit, von jeglicher Festlegung im Augenblick und jeglichem erkennbaren Muster?

- Das Deutsche Theater erhält Fördergelder in Höhe von 114.000 Euro für sein Projekt „Walls – Iphigenia in Exile“. Die internationale Koproduktion nimmt Goethes Stück „Iphigenie auf Tauris“ als Grundlage, um nach unseren heutigen Grenzen zu fragen: Wen sperren wir aus? Und wen sperren wir ein?

- Was ist der gemeinsame Nenner jüdischer Identität? Sind Juden eine Glaubensgemeinschaft, eine Ethnie oder eine Opfergruppe? wird auf dem Kongress „Desintegration“ erarbeitet. Das Projekt wird mit 58.000 Euro gefördert.

- Außerdem fördert die Kulturstiftung des Bundes eine Ausstellung „Sticker, Stigma und Gegenwehr“, die das Zentrum für Antisemitismusforschung der TU vorbereitet. Es soll gezeigt werden, wie Sticker in verschiedenen politischen Kontexten vom 19. Jahrhundert bis heute genutzt wurden.

Die mit 84.000 Euro geförderte Schau im Deutschen Historischen Museum präsentiert anhand des weitgehend unerforschten Mediums aktuelle Positionen und Ergebnisse der Antisemitismus- und Rassismusforschung.

Ausführliche Informationen zu den geförderten Projekten demnächst auf der Website kulturstiftung-bund.de.




chk

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