Die Senatsverwaltung für Kultur und Europa hat zusammen mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und der Freien Universität Berlin im August 2019 einen Kunstwettbewerb für den Forschungsneubau für Supramolekulare Funktionale Architekturen an Biogrenzflächen (SupraFAB) an der Freien Universität Berlin ausgelobt. Einstimmig hat sich das Preisgericht Ende November 2019 für den Entwurf SUPRA SWING der Berliner Künstlerin Katja Marie Voigt (* 1986 Bonn) entschieden. Eingeladen waren 12 Künstler*innen.
Auf der Abbildung oben erkennt man das 3d Modell der SUPRA SWING. SUPRA SWING ist ein interaktives Schaukelobjekt, das auf den naturwissenschaftlichen Grundsätzen dreier gekoppelter Pendel, sogenannter „sympathischer Pendel“, basiert. Die Koppelung bewirkt, dass die Energie der Schaukelnden, wie von Geisterhand gesteuert, von einem zum anderen übertragen wird. So entstehen unvorhergesehene kommunikative Prozesse und Interaktionen, während die eine Schaukel nahezu stehenbleibt, können die andere(n) dynamisch höher streben – und umgekehrt.
Das Preisgericht hob entsprechend die Verbindung zum wissenschaftlichen Kontext positiv hervor: "Biologie, Chemie und Physik sind gekoppelte dynamische Prozesse, die in den gekoppelten Schaukeln aufgenommen werden und zum dauerhaft erlebbaren Kunstobjekt werden, dass den Außenraum mit dem Inneren des Gebäudes verbindet".
Mehr zur Künstlerin:
www.katjamarievoigt.com







