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Berlin Daily 30.05.2024
Kritische Vermittlung: Kunst und Erinnerungsarbeit

19 Uhr: Franz Wanner im Gespräch mit Nora Sternfeld (Kunstvermittlerin und Kuratorin, Prof.HFBK Hamburg) im Rahmen der Ausstellung "Mind the Memory Gap". KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst | Am Sudhaus 3 | 12053 Berlin

Akinbode Akinbiyi erhält den Hannah-Höch-Preis 2024

von chk (01.09.2023)
vorher Abb. Akinbode Akinbiyi erhält den Hannah-Höch-Preis 2024

Akinbode Akinbiyi, Aus der Serie: Berlin, seit den 1990er Jahren, © Akinbode Akinbiyi

Der Fotograf Akinbode Akinbiyi (* 1946 in Oxford, England) erhält den Hannah-Höch-Preis 2024 des Landes Berlin für sein herausragendes künstlerisches Lebenswerk.

Akinbiyi fotografiert, was er beobachtet, analog und überwiegend in Schwarz-Weiß. Vor der Linse seiner Mittelformatkamera inszeniert sich die Wirklichkeit spielerisch, fast eigenständig. Hinter dem vordergründig Alltäglichen offenbaren seine Aufnahmen die individuellen und sozialen Verflechtungen des Menschen mit der gleichermaßen von ihm gestalteten Umwelt. Für diese Bilder erwandert der Fotograf die Metropolen der Welt. Ob in Lagos, Bamako, Berlin oder São Paulo: Der Stadtraum ist sein Arbeitsplatz.
Akinbiyi war Teilnehmer der documenta 14 (2017) und 2020 stellte der Gropius Bau seine Fotografien in Berlin vor. Das Philadelphia Museum of Art zeigte seine Arbeiten 2016 und das Museum of Modern Art, New York wird ihn 2023 in der Gruppenausstellung New Photography präsentieren. Seit 1991 lebt er in Berlin.“, so Katia Reich, Kuratorin, Berlinische Galerie.

Der Preis umfasst neben einem Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro eine Ausstellung sowie eine Publikation.

Jury: Dr. Stefanie Heckmann (Berlinische Galerie), Katia Reich (Berlinische Galerie), Dr. Ilka Voermann (Berlinische Galerie), Annette Bossmann (Stiftung Stadtmuseum), Ines Hahn (Stiftung Stadtmuseum), Andreas Teltow (Stiftung Stadtmuseum), Anna Lena Seiser (Neuer Berliner Kunstverein), Dr. Jenny Graser (Kupferstichkabinett), Kathrin Becker (KINDL) (nicht stimmberechtigt).

Neben dem Hannah-Höch-Preis wird außerdem der Hannah-Höch-Förderpreis vergeben. Diesen erhält die Künstlerin Özlem Altın (* 1977 in Goch, Deutschland) für ihr bisheriges Werk. Sie nahm u.a. an der Venedig Biennale 2022 und der 10. Berlin Biennale teil und ist Villa Romana Preisträgerin 2020.
Ihre Collagen wurden u. a. im Museum of Modern Art, New York, im Witte de With, Rotterdam und im Hamburger Bahnhof, Berlin gezeigt.

Der Förderpreis umfasst ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro sowie eine Ausstellung mit Publikation.

Jury: Paz Guevara, Kuratorin (Ausstellungspraktiken) am Haus der Kulturen der Welt und Dozentin Kunsthochschule Weißensee. Maren Lübbke-Tidow, freie Autorin, Kuratorin, Künstlerische Leiterin European Month of Photography Berlin. Katia Reich, Leitung Fotografische Sammlung, Berlinische Galerie. Vielen Dank an die Jury, für ihre großartige Auswahl.

Die Ausstellungen des Preisträgers und der Preisträgerin werden im Sommer 2024 in der Berlinischen Galerie zu sehen sein.


chk

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Titel zum Thema Hannah-Höch-Preis:

Akinbode Akinbiyi erhält den Hannah-Höch-Preis 2024
Auszeichnung: und Özlem Altın erhält den Hannah-Höch-Förderpreis 2024

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Und für heute unser letzter Hinweis auf eine Ausschreibung richtet sich speziell an in in Berlin lebende Künstlerinnen:

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Der diesjährige Hannah-Höch-Preis geht an den 1932 in Leipzig geborenen Maler und Grafiker Konrad Knebel. Konrad Knebel erhält den mit 15.000 EUR dotierten Kunstpreis des Landes Berlin für sein Lebenswerk.

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