Am Montag hat das PROJECT SPACE FESTIVAL BERLIN, das in diesem Jahr zum dritten Mal stattfindet, begonnen. Das Konzept: jeden Tag, vom 1. bis zum 31. August öffnet sich die Tür zu einem der ausgewählten Berliner Projekträume. Je 24 Stunden haben die Teilnehmer Zeit für Ausstellungen, Screenings, Diskussionsveranstaltungen, Performances, Konzerte oder Partys. Die Orte können unterschiedlicher nicht sein, neben dem klassischen Räumen finden Aktionen zum Beispiel in einem ehemaligen Wachturm, auf einem Verkehrsübungsplatz für Kinder oder einem verborgenen Berliner Ausgrabungsort statt.
Erste Eindrücke von den ersten beiden Tagen:

Am Montag, den 1.8.2016: Unter dem Titel WHO KNOWS WHERE WE ARE fand eine Filminstallation sowie Lecture-Perfomance statt. Thema: Möglichkeiten des Miteinanders und die Auseinandersetzung mit der aktuellen Gewalt in der Türkei. Mit Aykan Safoglu, Borga Kantürk, Evrim Kavcar, Gökce Süvari, Gümüs Özdes, Merve Ünsal, Selda Asal, Sevgi Ortac

bei Apartment Project / Hertzbergstrasse 13 /12055 Neukölln
Und gestern, den 2.8.2016, war im Kreuzberger Verkehrsgarten unter dem Titel Europa. Besuch im Gehege. eine Komposition aus Verkehrsübungsplatz, Bildobjekt und Sound des Künstlerinneduos missing icons zu hören und zu sehen.

Thema: Durch das Hissen einer neu zusammengesetzten Europa-Flagge begleitet von den Klängen einer minimalisierten und veränderten Version der Europa-Hymne verschiebt sich in diesem besondern Ambiente die Sichtweise auf Europa.

bei TACHO Kreuzberg / Am Wassertorplatz 1 / 10999 Berlin

Das Festival ist die ideale Gelegenheit, diese Projektraum-Szene, die sich permanent verändert, zu erkunden. Die sehr gut strukturierte Website projectspacefestival-berlin.com gibt einen optimalen Leitfaden durch das Programm.






