Do, 12. bis So, 15. August 2021,
East Side Park an der Rückseite der East Side Gallery, Mühlenstraße 73, 10243 Berlin
Vernissage: Do, 12. August 2021, 20 Uhr | Finissage: So, 15. August 2021, 20 Uhr
Tägliche Öffnungszeiten: 18 Uhr bis 24 Uhr, Videos ab 20 Uhr, Performances zur vollen Stunde
Artist Talks: Fr, 13. und Sa, 14. August, jeweils 19 Uhr
Seit ihrem Bau am 13. August 1961 trennte die Berliner Mauer nicht nur Ost- und West-Berlin, sondern galt auch als Symbol für die politische und wirtschaftliche Teilung Europas und der Welt. Nach ihrem Fall am 9. November 1989 wurden Teile der Mauer durch künstlerische Auseinandersetzung zur East Side Gallery (ESG) und sind heute organischer Bestandteil der Stadt.
Dort findet vom 12. bis zum 15. August 2021 die Ausstellung PERMEABLE PLACE FAIR TRANSITIONS statt, durchgeführt vom Projekt Art up – Erfolg im Team in Kooperation mit der Stiftung Berliner Mauer und dem Projekt fair.kiez der bezirklichen Wirtschaftsförderung; unterstützt wird sie von visitBerlin und der Mercedes Benz Group. Nach einer öffentlichen Ausschreibung lud ein Gremium aus Vertreterinnen der drei Kooperationspartner*innen die Künstler*innen Suzann El-abboud, Arthur Jongebloed, Jeroen Goulooze, Regina Kelaita, Gabriele Nugara und Karina Villavicencio dazu ein, die Berliner Mauer zum 60. Jahrestag ihrer Errichtung in einen durchlässigen Raum zu verwandeln. Für die sechs Künstler*innen ist die Präsentation der Werke auch Abschluss eines sechsmonatigen Prozesses im Rahmen des Projektes Art up, der der Förderung einer besseren Positionierung auf dem Kunstmarkt dient. Eröffnet wird die Ausstellung von Andy Hehmke, Stadtrat für Wirtschaft, Ordnung, Schule und Sport.
An der Ausstellung beteiligen sich auch Ignasi Blanch, Fulvio Pinna und Sabine Kunz, die 1990 mit eigenen Bildern an der Entstehung der East Side Gallery mitgewirkt haben. Sie treten erneut an, um mit ihren Arbeiten Orte des Dialogs, Respekts und der Begegnung zu schaffen. Begleitet wurde die Ausstellung von der Kunsthistorikerin Michaela van den Driesch.
In den Werken der Künstler*innen spiegelt sich der Wunsch, die ESG als Erinnerungsort zu bewahren und vor zerstörerischen Aktivitäten zu schützen. Dabei geht es insbesondere um die historisch-politische Bedeutung der Mauer. Gleichzeitig wird die ESG interpretiert als ein Ort, der für einen städteverträglichen und nachhaltigen Tourismus steht. Für mehr Rücksichtnahme und ein faires Miteinander im Bezirk setzt sich die Wirtschaftsförderung gemeinsam mit den Akteur*innen unter dem Label „fair.kiez“ dafür ein, dass die Erlebnisqualität für die Besucher:innen als auch die Lebensqualität der Berliner:innen berücksichtigt werden.
Art up – Erfolg im Team c/o LOK.a.Motion GmbH, Marchlewskistr. 101, 10234 Berlin Tel.: 030/297 797 36 / Mobil: 0163 19 69 941 E-Mail: artup@lok-berlin.de
www.art-up-berlin.de
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