(Einspieldatum: 22.01.2011)

Kinder, Kinder, Kinder!

Wer hat in seiner Kindheit nicht auch oft genug von etwas bestimmten geträumt, das sich aber nie erfüllte? Ein Grund mit, als heutiges Elternpaar seinen Kindern all das zu ermöglichen, was Papa oder Mama als Kind nicht hatte. Doch sollten solche Wunschvorstellungen den kindgerechten Gegebenheiten weichen.

Wohnen mit Kindern!
Sich für Kinder zu entscheiden, heißt natürlich auch entsprechende Vorkehrungen im Haus oder in der Wohnung zu treffen, besonders wenn die Kinder noch klein sind. Dazu gehören in erster Linie die Kinder von möglichen Gefahrenquellen, wie z. B. Steckdosen, heiße Herdplatten, Treppen oder zufallenden Türen zu bewahren. Damit ist jedoch nicht gesagt, die eigenen vier Wände wie Fort Knox zu sichern, denn außer dem Kind sollen sich die Erwachsenen ja ebenso wohlfühlen. So müssen sowohl die Eltern als auch die Kinder Kompromisse eingehen, um jedem Familienmitglied gerecht zu werden. Dies kann sehr gut funktionieren, wenn das Kind oder die Kinder ihren eigenen Bereich haben.

Himmel auf Erden im Kinderzimmer!
Vor einigen Jahrzehnten waren die Kinderzimmer meist die kleinsten Räume in den Wohnungen oder Häusern. Das hat sich ja zum Glück geändert. Wo ein Kind genügend Raum hat, sich zu entfalten, wird es sich auch entsprechend entwickeln. Genau dabei können die Eltern mit der Einrichtung und der Wandgestaltung im Kinderzimmer das Kind unterstützen. Ab dem Kleinkindalter sind die Grundzüge der Persönlichkeit zu erkennen, das Kind hat besondere Vorlieben und Abneigungen, die bei der Gestaltung des Kinderzimmers mit einfließen können. Ob, dies nun bestimmte Farben, Motive oder Gegenstände sind, spielt keine Rolle. Das Kind wird erkennen lassen, was es haben möchte oder auch nicht.

Toben – spielen - träumen!
Ebenso, wie in den übrigen Bereichen der Wohneinheit, können im Kinderzimmer Gefahren lauern, mit denen niemand rechnet. Da die Kleinen manchmal richtig herumtollen, sollten möglichst keine scharfen Kanten oder Ecken in Reichweite sein, d. h. schon beim Möbelkauf oder beim Selbstbau darauf achten. Spielzeug kann ebenso eine Gefahrenquelle sein, z. B. Giftstoffe, oder Kleinteile, die in Mund, Nase oder Ohren verschwinden. Am besten immer Spielzeug mit TÜV-Plakette erwerben, und das dem Alter des Kindes entspricht.

Einige Eltern kennen das Problem mit der Schlafenszeit, nichts kann das Kind bewegen, schon ins Bett zu gehen. Vielleicht liegt es ja einfach daran, dass die Schlafstatt dem Kind ein Gräuel ist und es viel lieber, wie der Bär in einer Höhle oder wie Prinz/Prinzessin gebettet sein möchte. Das herauszufinden könnte dem Elternpaar zukünftig entspannte Abende bescheren und ein Kind, das sich freudig in die Federn kuschelt.

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