Paul Spies, Direktor des Stadtmuseums Berlin, erklärte noch vor kurzem bei der Vorstellung der Zukunftsstrategie für das Stadtmuseum, zum Märkischen Museum:

"Das Märkische Museum wird durch das einzigartige historische Gebäude, herausragende Ausstellungen, die u. a. anhand eigener Originalobjekte erzählt werden, und eine neu konzipierte Sammlungspräsentation nach der Renovierung und Neugestaltung zu einem „Must see“ in Berlin. Dazu gehören auch ein Leitsystem, verbesserter Besucherservice in Shop und Café sowie abwechslungsreiche Ansätze in der Vermittlung.

Bereits diesen Herbst werden erste Schritte zur probeweisen Umgestaltung in dem historischen Gebäude von Ludwig Hoffmann stattfinden.

Zur Planung und Sanierung heißt es:
Ein neu zu schaffender Sonderausstellungsbereich im Sockelgeschoss des Märkischen Museums eröffnet im Frühjahr 2017 mit der Präsentation eines Themenkomplexes, der bisher im Angebot der stadthistorischen Informations- und Bildungsinstitutionen unterrepräsentiert ist. Auf rund 700 qm ermöglicht das neue Projekt eine vielschichtige Auseinandersetzung mit der Berliner NS-Geschichte aus der Alltagsperspektive. Das Jahr 1937 markierte den Übergang von der Herrschaftskonsolidierung zur Kriegsvorbereitung und bildete innen- wie außenpolitisch eine kurze Phase relativer Ruhe. Dieser vergleichsweise ereignisarme Zeitraum steht im Mittelpunkt einer analytischen Darstellung des Großstadtalltags.

Im ersten Obergeschoss wird es für den Bereich „Bildung und Vermittlung“ ebenfalls mehr Raum zum Experimentieren und Reflektieren für Gruppen, Familien und alle anderen Besucherinnen und Besucher geben. Die beliebten Stadtmodelle werden ab 25.11.2016 in der Sonderausstellung Schloss.Stadt.Berlin. im Museum Ephraim-Palais präsentiert. (presse)