In den nächsten vier Jahren entwickeln die Bauhaus Agentinnen Anja Edelmann und Friederike Holländer mit acht Schulen in Berlin (Archenhold-Gymnasium, die Bertolt-Brecht-Oberschule, die Carl-Kraemer-Schule, die Ernst-Litfaß-Schule, die Nelson-Mandela-Schule, das Otto-Nagel-Gymnasium, die Paula-Fürst-Schule und die Walter-Gropius-Schule) ein breit angelegtes Vermittlungsprogramm für das Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung. Dabei wird auf Synergien zwischen schulischem und außerschulischem Lernen gesetzt. Die kulturelle Bildung soll in dem für das Bauhaus-Archiv geplanten Neubau von Anfang an grundlegend verankert und bestehende Vermittlungsangebote weiter ausgebaut werden. Für die Dauer von vier Schuljahren arbeiten insgesamt neun von den Bauhaus-Institutionen verpflichtete Bauhaus Agenten mit 36 Schulen in Weimar, Dessau und Berlin.

„Das Bauhaus war eine Schule mit innovativen Lehrmethoden. Gerade vor diesem Hintergrund ist es uns wichtig, neue Konzepte für die Vermittlungsarbeit zum Thema Bauhaus gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern zu erarbeiten. Die Inhalte werden sich nicht ausschließlich auf das historische Bauhaus konzentrieren, sondern die Brücke zur Gegenwart und der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen bauen. Dieser Aspekt war uns auch in den bestehenden Vermittlungsangeboten sehr wichtig“, erklärt Annemarie Jaeggi, Direktorin des Bauhaus-Archivs.

´Bauhaus Agenten` ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes und des Bauhaus-Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin, der Klassik Stiftung Weimar / Bauhaus-Museum Weimar und der Stiftung Bauhaus Dessau.