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2016 war das Jahr des Ankommens und der Masterpläne .... 2017 soll ein Jahr der Probe sein, lautet die Devise Paul Spies´, Direktor des Stadtmuseums Berlin und Chef-Kurator des Landes Berlin im Humboldt Forum. Das heißt u.a., im letzten Jahr hat Spies seine Visionen für die Häuser des Stadtmuseums skizziert und die Organisationsstruktur der Stiftung flexibler gestaltet. Interdisziplinäre Projektarbeit und inhaltliche Neuausrichtung waren weitere Eckpunkte seiner zukunftsorientierten Strategie mit dem Ziel, ein größeres Publikum zu erreichen.

In diesem Jahr, während der Renovierungsphase des Märkischen Museums und des Marinehauses, die voraussichtlich bis 2023 dauert, sollen verschiedene Projekte ausprobiert werden. Zum Beispiel findet die Eröffnung eines neuen Vermittlungsbereichs im 2. Obergeschoss des Märkischen Museums statt sowie die Einweihung der Sonderausstellungsfläche im Sockelgeschoss. Den Auftakt bildet die Sonderausstellung „Berlin 1937 – Im Schatten von morgen". Es folgen im Museum Nikolaikirche erstmalig eine Präsentation zeitgenössische Kunst mit der Ausstellung „flying scriptures" mit Arbeiten der international renommierte Installationskünstlerin Chiharu Shiota oder im Ephraim-Palais und Knoblauchhaus Sonderausstellungen wie „Hauptstadtfußball“ anlässlich des 125-jährigen Bestehens von Hertha BSC. Des Weiteren liegt ein Schwerpunkt auf der Sammlung des Stadtmuseums Berlin, die mit ihren 4,5 Millionen Objekten bis 2020 komplett inventarisiert und digitalisiert werden soll.

Man darf also gespannt sein, ach ja, und nicht zu vergessen: aus dem Märkischen Museum wird in Zukunft das Berlin Museum.

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