Die Familie Simon mit Freunden am Meer, Norderney, 27. Juni 1930; Jüdisches Museum Berlin, Schenkung von Herbert und Elisabeth Simon; Foto: Jens Ziehe
Bis 2026 will das JMB rund 500.000 jüdische Lebenszeugnisse online stellen. Durch Spenden wurde ein wichtiger Meilenstein in diesem Vorhaben erreicht. Aktuell läuft die Digitalisierung von etwa 370 der insgesamt rund 1.800 im JMB archivierten Familiennachlässe weit verzweigter jüdischer Familien aus Deutschland bis zur Gegenwart.
Hetty Berg, die Direktorin des JMB, freut sich über den Fortschritt:
„Die Digitalisierung von Archivalien und Sammlungsobjekten ist einer der Schwerpunkte der Digitalen Transformation am JMB. Im aktuellen Digitalisierungsprojekt der Familiennachlässe, das zunächst auf zwei Jahre angelegt ist, rechnen wir mit etwa 500.000 Digitalisaten, die wir dann hinsichtlich ihrer Veröffentlichung rechtlich prüfen und 2026 online stellen werden. Mit der Digitalisierung wird nicht nur die Zugänglichkeit zu den Objekten erleichtert, sie bedeutet auch, dass wir zukünftig Sicherheitskopien besitzen. Wir bewahren die Sammlungen und ihre Kontexte für nachfolgende Generationen. Ohne die großzügigen Zuwendungen läge dieser Meilenstein noch in weiter Ferne.“ Die Digitalisierung der Familiensammlungen soll auch nach 2026 kontinuierlich weitergeführt werden.
Berlin Daily 24.01.2026
Christian Marclays „The Clock“
ab 20 Uhr: Rund-um-die-Uhr-Screening zum Ausstellungsfinale Neue Nationalgalerie | Potsdamer Straße 50 | 10785 Berlin
Das Jüdische Museum Berlin macht seine Archivalien und Sammlungsobjekte online zugänglich
von chk
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