2 Jahre sind vorbei und 2 weitere folgen noch bis die dOCUMENTA (13) am 9. Juni 2012 für die Dauer von 100 Tagen erneut ihre Türen in Kassel öffnen wird. Worum es bei der dOCUMENTA (13) geht und diverse andere Fragen wurden heute erstmals bei einer Pressekonferenz in Berlin im HAU1 näher erläutert.

carsten höller Video

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Dauer: ca. 2.50 min

Die dOCUMENTA (13) folgt dieses Mal keinem übergreifenden Konzept, sondern führt verschiedene Materialien, Methoden und Wissensformen zusammen. Während des Entstehungsprozesses, so erklärte die künstlerische Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev, geht es um Fragen nach der kollektiven und der individuellen Emanzipation durch Kunst. Auch die u.a. in der Kunst thematisierten paradoxen Bedingungen des heutigen Lebens sowie die aktuelle künstlerische Produktion selbst werden beleuchtet.

Wie immer will die dOCUMENTA (13) mehr sein als eine Ausstellung. Sie erforscht heterogene Ontologien und Faktoren wie bspw. die Teilhabe und den Rückzug als simultane Modi heutiger Existenz; oder das Anachronistische des eurozentrischen Kunstbegriffs und das paradoxe Aufkommen von Praktiken, die heute weltweit auf diesen Kunstbegriff verweisen. Die Ausstellung mit mehr als 100 internationalen Künstlern an verschiedenen Schauplätzen wird dann die Thematiken anhand der künstlerischen Positionen darlegen.

Bereits im Vorfeld der dOCUMENTA (13) hat eine Reihe öffentlicher Aktivitäten begonnen. So fanden u.a. 2009 eine Konferenz in Turin statt und seit 2010 die Projekte der internationalen Künstlerinitiative AND AND AND. Darüber hinaus gab es die Installation von Giuseppe Penone im Karlsaue-Park sowie eine Publikation des Künstlerbuchs von Guilermo Faivovich und Nicolás Goldberg, das im Potokus in Frankfurt a.M. präsentiert wurde.

Wir dürfen also gespannt sein, was die dOCUMENTA (13) in Zeiten wie dieser, wo nichts vorausgesetzt werden kann, an neuen Anregungen und den damit verbundenen künstlerischen Positionen für uns bereithält.