In der Neuen Nationalgalerie ist während der Berlin Art Week die Performance „Huddle“ der US-amerikanischen Künstlerin und Choreografin Simone Forti (* 1935 in Florenz) zu sehen. Die Performance ist Teil der Serie „Dance Constructions“, die Forti Anfang der 1960er-Jahre begann und die in Yoko Onos Loft in Manhatten uraufgeführt wurden.
Während der Performance gruppieren sich etwa 10 Menschen zu einer menschlichen, in einander verwobenen Skulptur. Aus dieser heraus löst sich jeweils eine Figur, klettert langsam über die anderen hinweg und gliedert sich wieder in die Gruppe ein. Beim Zuschauen entsteht eine Sogkraft, die durch die verschiedenen emotional evozierten Bewegungsabläufe der Teilnehmenden in ihren Bann zieht.
Elemente aus Konzept- und Minimalkunst werden hier ins Performative übertragen und um eine durch Bewegungsabläufe initiierte Perspektive ergänzt.
14. bis 18. September
alle 45 Minuten von 10 bis 18 Uhr
Obere Halle / Neue Nationalgalerie
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Unmittelbar auf dem Platz vor der Neuen Nationalgalerie hatte Adrien Missika sein mobiles Ausstellungsdisplay in Form eines Fahrrads aufgebaut, das im öffentlichen Raum Werke aus dem ifa-Kunstbestand zeigt. Die ifa-Galerie Berlin zeigt während der Berlin Art Week Performances im Stadtraum und in der Galerie. Mit »I'm doing nothing« präsentierte Missika ein Werk von Endre Tót, während er sich selbst genau jenen Zustand des Nichtstuns hingab. Die Performance ist Teil des umfangreichen Ausstellungsprojektes Spheres of Interest* (noch bis zum 18. September) in der ifa-Galerie Berlin, über das wir hier bereits berichtet haben.
Mehr zur Berlin Art Week:
Teil 1







