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B3 Biennale

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Berlin Daily 26.10.2021
Kuratorinnenführung

18 Uhr: mit Dr. Kathrin Schönegg im Rahmen der Ausstellung »Peter Miller. Dear Photography«.
C/O Berlin | Amerika-Haus | Hardenbergstraße 22–24 | 10623 Berlin

Unsere Highlights zur Berlin Art Week 2021

von chk (12.09.2021)
vorher Abb. Unsere Highlights zur Berlin Art Week 2021


Nächste Woche ist es wieder soweit, die Berlin Art Week (15.9.-19.9.2021) eröffnet mit einer Vielzahl an Veranstaltungen. Auch rund um die Kunstwoche gibt es viel zu sehen. Wer den Überblick behalten will, hat es schwer. Wir haben eine Auswahl getroffen, hier die Empfehlungen aus unserer Redaktion:
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Unser erstes Highlight führt in den Neuen Berliner Kunstverein zu einem Klassiker: Tomas Schmit. Stücke, Aktionen, Dokumente 1962–1970. Mit Neuinterpretationen und Aufführungen von Peter Brötzmann, Nina Canell, Harun Farocki, Mediengruppe Bitnik, Hajnal Németh, Alexandra Pirici, Gerhard Rühm u. a. Die Ausstellung startet am 15.9. mit einem umfangreichen Performance-Programm.

Thematisch interessant ist die Ausstellung NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/Stille in der Akademie der Künste im Hanseatenweg. Es werden Werke von 75 internationalen Künstler*innen gezeigt mit Schwerpunkt Monochromie, Materialminimalismus und Reduktion. Am 15.9. hat die Ausstellung von 11 bis 24 Uhr geöffnet.
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Kunstinteressierte wissen, dass die Berliner Kunstszene um einiges ärmer wäre, gäbe es nicht die Projekträume, die jenseits renommierter Kunst in Galerien und Museen eigene Wege aufzeigen. Um sich einen aktuellen Überblick zu verschaffen, bietet sich am 17. September 2021 im Humboldthainclub (im Außenbereich) | Hochstr. 46, 13357 Berlin eine gute Gelegenheit. Hier findet die zur Preisverleihung „Auszeichnung künstlerischer Projekträume und Initiativen“ statt. 11 Projekträume werden vorgestellt und ausgezeichnet. Im Anschluss folgt eine Podiumsdiskussion: „Kultur X Raum Berlin“, bei der u.a. um das geforderte Kulturfördergesetz geht.
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Wer anstelle der großen Ausstellungen lieber mal hier, mal dort unterschiedlichste Kunst sehen will, kann sich im Rahmen des Gallery Weekend vom 16. bis 18. September auf den Weg durch rund 50 Galerien machen. Uns interessieren drei Ausstellungen: Peter Fischli in der GALERIE BUCHHOLZ , Paulo Nazareth bei MEYER RIEGGER und Phung-Tien Phan bei SCHIEFE ZÄHNE.
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Am Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart-Berlin führt vermutlich kein Weg vorbei, hier öffnet die Shortlist-Ausstellung "Preis der Nationalgalerie 2021. Lamin Fofana, Calla Henkel & Max Pitegoff, Sandra Mujinga und Sung Tieu". Hier findet am 15. September 2021 ab 20 Uhr eine Vorbesichtigung statt, zu der allerdings ein Zeitfensterticket gebucht werden muss.
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Grund zum Feiern gibt es bei den Kunst-Werken Berlin / KW Institute for Contemporary Art. Anlass ist sein 30-jähriges Bestehen, zu dem ein zweitägiges Veranstaltungs- und Performanceprogramm eröffnet. Genau vor 30 Jahren begann Klaus Biesenbach mit einer Gruppe Gleichgesinnter, die alte Margarinefabrik in der Auguststraße als international anerkannten Kunststandort aufzubauen. Und punktgenau kehrt Biesenbach aus den USA als Direktor der Neuen Nationalgalerie und des Museums des 20. Jahrhunderts zurück.
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Da uns die letzte Ausstellung im Schinkel Pavillon sehr überzeugt hat, sind wir auch auf DISAPPEARING BERLIN (18. + 19. SEPTEMBER 2021 gespannt - eine vom Schinkel Pavillon produzierte Performance- und Musikreihe, die das Potenzial der Stadt im Wandel erforscht. Auch der Ausstellungsort - der Bierpinsel in Steglitz - weckt Erwartungen.
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Ein Kunstevent, was Kunst und Genuss im wahrsten Sinne des Wortes vereint, ist eine Rikscha-Tour, die das Champagnerhaus Ruinart zusammen mit dem britischen Künstler David Shrigley vom 16. bis 19. September (täglich von 11 – 19 Uhr) anbietet. Für 40 EUR führt die Tour unter dem Titel „The Unconventional Bubbles Tour“ u.a. zu einer Currywurstbude, einem Späti oder zu einem Kiosk am Ku ́ damm. Zu sehen gibt es dort Arbeiten von Shrigley und auf dem Weg sorgt ein Picknickkorb der Sterneköchin Dalad Kambhu für entsprechendes Wohlergehen.

chk

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