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20 Uhr: Präsentation der Publikation mit raumlaborberlin und dem Atelierbeauftragten für Berlin
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abc - art berlin contemporary - eine Plattform für Entdeckungen

von ct (21.09.2016)
vorher Abb. abc - art berlin contemporary - eine Plattform für Entdeckungen

Raumansicht abc - art berlin contemporary, 2016

Nach einer Messe sind immer alle "zufrieden", haben "verkauft" und das Konzept der abc 'eine Plattform für Entdeckungen zu sein', hat sich "nochmals positiv verstärkt". Soweit so gut.

Wir haben die 541 Künstlern, die am Gallery Weekend Berlin beziehungsweise an der abc - art berlin contemporary in den vergangenen Jahren teilnahmen, nach Entdeckungen untersucht. Dabei sind uns 26 Künstler aufgefallen, die mehrmals berücksichtigt wurden.

Die 26 Künstler verfügen über 322 Einträge in unserer Datenbank, das entspricht einem Durchschnittswert von 12,38 Einträgen pro Künstler.

Wir verwalten in unserer Datenbank über 58.000 Einträge zu über 20.000 Künstlern. Erfasst werden dort bewusst ausgewählte Biennalen, Messen, Sammlungen, Gruppenausstellungen. Über 12.000 Künstler sind dort nur mit einem Eintrag verzeichnet. 4.400 mit mehr als zwei Einträgen und 529 mit mehr als 11 Einträgen.

Durchstöbert man die untenstehende Liste, kann man erkennen, dass einige Künstler wirklich nur auf Messen und in Galerien zu entdecken sind, wohingegen andere auch auf Biennalen, in Gruppenausstellungen und in Sammlungen präsentiert werden.
Bei Saadane Afif mit 18 Einträgen wird die Spannweite der gesammelten Daten andeutungsweise sichtbar:
abc 2015, abc 2016,
Art Basel 2013, Art Basel Miami Beach 2013, art basel miami beach, 2014;
Berlin Biennale, 2014; Biennale Venezia 56th Exhibition 2015;
Der Brancusi-Effekt, Wien, 2014, GA; documenta 12, 2007;
Kunstverein, GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen;
Lyon Biennale, 2007; Made in Germany 2;
Marrakech Biennale MB5, 2014,
Playing among the Ruins,2011;
Sammlung MMK, Frankfurt; Sammlung, Kunstmuseum Liechtenstein;
Sommer Contemporary Art; Taipei Biennial 2016.

Bei Annika Larsson finden sich neben den Einträgen zur abc 2013, abc 2015, noch die Bucharest Biennale 2005 und S.M.A.K. Sammlung, Gent;.
Auffällig wird es, wenn in unserer Datenbank neben den Messebeteiligungen keine weiteren Daten erfasst sind, wie z.B. bei Caroline Mesquita, Antonio Paucar, Despina Stokou bzw. Bernard Piffaretti. Sind das dann Entdeckungen?

Vielleicht sollte man in Berlin den Kunstmarkt als Marketinginstrument nicht ins Zentrum des Kunstherbstes stellen?

Eine andere, neue Idee scheint da für Berlin doch interessanter zu sein, wenn man es schafft, eine internationale, hochkarätig besetzte Konferenz zur zeitgenössischen Kunst in Berlin zu etablieren. Ein neues Highlight im Herbst.
Das hat vielleicht mehr Zukunft.

Hier die verlinkte Liste: Die erste Zahl beschreibt die Anzahl der Teilnahmen an abc bzw. Gallery Weekend und die zweite die Anzahl der Einträge pro Künstler in der Datenbank.

  • Michael Sailstorfer 3/20

  • Pae White 3/14

  • Bernard Piffaretti 2/4

  • Stefan Kern 2/6

  • Daniel Buren 2/25

  • Mike Bouchet 2/9

  • Maria Eichhorn 2/17

  • Luca Trevisani 2/7

  • Thea Djordjadze 2/19

  • Camille Henrot 2/19

  • Katinka Bock 2/11

  • Saadane Afif 2/18

  • Victor Man 2/11

  • Rirkrit Tiravanija 2/31

  • Julian Opie 2/17

  • Tobias Rehberger 2/24

  • Christian Rosa 2/5

  • Caroline Mesquita 2/2

  • Antonio Paucar 2/3

  • Tomas Saraceno 2/14

  • Annika Larsson 2/4

  • Alex Hubbard 2/12

  • Richard Phillips 2/10

  • Despina Stokou 2/4

  • Harold Ancart 2/6

  • Björn Dahlem 2/10


  • Die Datenbasis dient uns in erster Linie als eine Inspirationsquelle ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

    ct

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