18 Uhr: Dialogische Bildbetrachtung mit Friederike Proksch und Claudia Wasow-Kania. Museum Reinickendorf | Hannah Höch Raum | Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin
Der Künstlerische Direktor des Museum of Contemporary Art in Los Angeles und langjährige MoMA-Chefkurator, Klaus Biesenbach, übernimmt das Amt des Direktors der Neuen Nationalgalerie und des Museums des 20. Jahrhunderts zum 1. Januar 2022. Diese Meldung gab der Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz bekannt.
Zu Klaus Biesenbach:
Die Neue Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin erhält eine neue Leitung. Das hat der Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz unter Vorsitz von Kulturstaatsministerin Monika Grütters beschlossen. Klaus Biesenbach soll das Haus künftig führen. Der derzeitige Künstlerische Direktor des Museum of Contemporary Art in Los Angeles (MOCA) kehrt damit in die Stadt zurück, wo er vor genau dreißig Jahren im Alter von 25 Jahren seine Karriere im Kunstbetrieb begann. Biesenbach machte damals mit einer Gruppe Gleichgesinnter aus einer aufgelassenen Margarinefabrik in der Auguststraße die Kunst-Werke und etablierte den Ort international.
1996 brachte er die erste, legendäre Berlin-Biennale mit auf den Weg. Er war einer der Köpfe einer Ära, die die Kunststadt Berlin nach dem Mauer-fall völlig neu erfanden. 2004 wurde er als Kurator an das Museum of Mo-dern Art in New York berufen, wo er nur zwei Jahre später zum Chief Curator aufstieg und eine neue Abteilung für Medien und Performance zu etablieren und wegweisende Ausstellungen wie zum Beispiel mit Marina Abramovic, Kraftwerk und Pipilotti Rist organisierte.
Parallel war er von 2009 bis 2018 Direktor der zeitgenössischen experimentellen Abteilung MoMA PS 1, die ihre Wurzeln in der internationalen Konzept-, Minimal- und Installations-Kunst der 1960er und 1970er Jahre hat, aber immer auch neuen zeitgenössischen, experimentellen Positionen nachspürt.
Bevor er 2018 nach Los Angeles ging, war er noch mit anderen Kuratorinnen und Kuratoren an der Planung der Neuhängung der modernen und zeitgenössischen Sammlung des MoMA im nun erweiterten Museumsgebäude in New York beteiligt. Mit seinem Wechsel ans MOCA war die Gründung des ersten ökologischen Museum Council in den Vereinigten Staaten verbunden, er führte freien Eintritt für das Museum ein, gründete die Performancehalle Wonmi’s Warehouse und machte die Digitalisierung des Museums zu einer Priorität. Biesenbach hat das Haus ohne Defizit durch die Corona-Krise gebracht und die Sammlung mit über einhundert Neuerwerbungen von Gemälden, Skulpturen und Fotografien internationaler Künstlerinnen und Künstler erheblich diversifiziert und erweitert.
Mit seiner Rückkehr nach Berlin wird Klaus Biesenbach die Neue Nationalgalerie und das im Bau befindliche Museum des 20. Jahrhunderts weiterentwickeln. Er sieht darin nicht nur eine Herausforderung, über die Art und Rolle eines Museums im 21. Jahrhundert neu nachzudenken, sondern auch ein großes Publikum zu erreichen. Zugänge schaffen, Verbindungen herstellen, Barrieren abbauen und sich gleichzeitig dem Publikum zu zuhören, zu öffnen, das treibt ihn an. Er wird sein neues Amt am 1. Januar 2022 antreten.(PM)
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